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Hanna Luise Heck-Melnyk 01.06.1931 – 14.01.2018
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Rosi Straub Offline
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Hanna Luise Heck-Melnyk 01.06.1931 – 14.01.2018
Hanna Luise Heck-Melnyk 01.06.1931 – 14.01.2018

Hansi ist auf ihrer Serenity Farm in Hawthorne im Alter von 86 Jahren verstorben.

Denke ich an Frauen, die sich um das Arabische Pferde verdient gemacht haben, fallen mir sofort Lady Wentworth, Frau Judi Forbis und Frau Hanna Luise Heck-Melnyk ein.
Durch ihren Erfahrungsschatz und ihrer inspirierenden Dynamik und ihrem unverwechselbaren Charakter darf ich die Damen als Grande Dame der Araberszene bezeichnen.

Sie dürfte die bekannteste Pedigreeforscherin unserer Zeit sein.

Über 40 Jahre betrieb sie Pedigreeforschung, welche sie in ihren Büchern offen gelegt hat. Dies hat sie sich zur Lebensaufgabe gemacht und hatte Kontakte zu Gestüten, Züchtern, Beduinen, Organisationen.

Hansi hat viele Jahre die ganzen Importpferde für die USA und Canada in ihrer Quarantänestation, hat also die Originalpferde vor Augen gehabt, die die meisten von uns nur noch von Fotos her kennen.

So viele Erinnerungen, so viele tolle Diskussionen, so viel Leidenschaft für den Asil Araber. In den unzähligen Diskussionen schoß sie auch Pfeile ab, die saßen und verletzten und auch Kummer brachten. Gleichzeitig hatte sie die Gabe, Menschen für den Asil Araber zu inspirieren.
Sie kämpfte gegen eine züchterische Verunstaltung des Asil Arabers – nannte sie Garden Ornaments und wollte, daß die Araber geritten werden, um die Spreu vom Weizen zu trennen.
Ebenso wie Herr Carl Raswan war sie der festen Überzeugung, daß der Asil Araber eine eigene Spezies unter den Pferderassen sei.

Hansi wanderte von Deutschland alleine als junge Frau nach Kanada aus. Dafür brauchte sie Mut. Mut brauchte sie auch oft in dem Bemühen, den Asil Araber zu erhalten.

Oliver Wibihal hat einmal zu mir gesagt: "Hansi hat mehr vergessen, als andere je wissen werden."

Nun ist Hansi bei ihrem Sohn und ihrem Khofo.

Nehmen wir in Respekt Abschied und behalten sie mit Respekt in unseren Gedanken.

Ruhe in Frieden liebe Hansi!
15.01.2018 01:47 AM
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Rosi Straub Offline
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RE: Hanna Luise Heck-Melnyk 01.06.1931 – 14.01.2018
Ich möchte Euch teilhaben lassen an eine Erinnerung an Hansi:


Es wäre aber kein „Araberleben“ gewesen, ohne diese Frau kennengelernt zu haben. In der Zeit vom 03.03. und 04.03.2001 waren wir auf der

Serenity Arabian Farms
in Hawthorne Florida bei
Hansi und Bill Heck-Melnyk

Unser Weg führt uns von dem Highway 20 an der Ampel auf die 20 A Richtung Süden, über Bahnschienen nach ein paar Meilen rechts in die „Floridandy Road“ (man kann auch über die McMeekin Lake Lane kommen), die wir bis zum Ende fahren. Spanisches Moos hängt von den Bäumen herab - wir sind in einer anderen Welt und stehen vor einem schwarzen Tor, welches wir - so Hansi - einfach öffnen sollen und an den Stallungen vorbei, bis zum Haus fahren sollen. Es ist 9.45 Uhr und wir sind eine Viertelstunde zu früh.

Aufgeregt sind wir schon - würden wir doch gleich Hansi gegenüberstehen. Wie würde sie sein? Sind ihre Forschungen belegbar? Und last but not least von welcher Qualität würden ihre Pferde sein?

Irgendwo bellen Hunde und dann tritt sie zur Haustür raus auf uns zu, um uns zu begrüßen und ins Haus zu bitten. Doch zuvor sagt sie zu mir: „Sie habe ich in Hannover 2000 auf dem Asil Cup gesehen.“ Darüber bin ich sehr verblüfft, denn es waren viele Menschen auf dem Asil Cup. Ich sehe gleich, daß meine Sorge, unser Besuch könnte vielleicht für Hansi eine Belastung aufgrund ihres Alters darstellen, unbegründet war. Der Weg führt uns an großen, gerahmten Fotos von Khofo, Sonbolah und Ibn Nazeer u.a. vorbei in das Wohnzimmer. Von dort aus empfängt uns ein wunderbares Panorama, denn durch die großen Fensterscheiben, die bis zum Boden reichen, hat man den McMeekin Lake vor Augen. Ich drehe mich um und stehe einer kleinen Statue von Khofo gegenüber. Bill bietet uns Getränke an. Wir entschließen uns aber, zuerst die Pferde zu besuchen. Also gehen wir wieder alle nach draußen und Hansi schwingt sich auf ein Golfauto und gibt uns einen Wink, hinten aufzusitzen und wir sind spaßig dabei.

Zu meinem allergrößten Bedauern finde ich kaum Zeit, mir die Namen der vierzig Serenity Pferde einzuprägen. Ein paar Wenige erkenne ich von Bildern zum Beispiel aus den Asil Büchern. Manche Pferde haben aber nicht mehr so viel Ähnlichkeit mit den Bildern u.a. durch das Alter. Oder Mamlouk zum Beispiel fehlt nun ein Auge und ist nicht mehr im Training. Durch solche Umstände lassen sich einige Pferde von den Bildern aus den Büchern her nur erahnen. Gleiches gilt für die Beurteilung der Pferde. Es geht alles so schnell, daß mir schon fast schwindlig ist. Es sind Pferde darunter, die von bestechend hoher Qualität sind, was ich sogar in der kurzen „Hinguckphase“ sehe.

Wenn wir mal von dem Golfauto runter kommen, kann ich mir ein besseres Bild machen. Wie oft werden die Beine der Ägypter kritisiert und bei Hansi finde ich nur Pferde mit guten Beinen, Schultern, Hüften, die mir zeigen, daß ich sehr gute Reitpferde vor mir habe.

Sechs Schimmelstuten glichen sich fast aufs Haar und sie erinnerten mich ein wenig aufgrund der Einheitlichkeit an die weiblichen Nachkommen von Hadban Enzahi (= silberne Herde von Marbach), obwohl sie von drei verschiedenen Vätern waren. Typvolle und korrekte Stuten waren das und sie übten eine große Faszination auf mich aus.

Die Hengste traben die Koppelzäune entlang.

Die Pferde, die ich gewählt habe, würde ich bedenkenlos und gerne als Veredler und Leistungsvererber (die Hengste sind geprüft) einsetzen.

Showy Pferde sind das keine. Der Pferdebestand verfügt nicht über den heute gewünschten stark verfeinerten Typ. Aber eisenharte korrekte Pferde sind es. Menschen, die den originalen Wüstenaraber verehren - die die Qualität eines Pferdes als ganzes bevorzugen - finden in Serenity ihr Pferd. Menschen, die erhalten wollen, finden dort ihr Pferd. Und Menschen, die den Adel lieben, finden dort ihr Pferd.

Das alles denke ich, während mir ein neun Monate altes hochelegantes Stutfohlen unter die Augen kommt, das noch mit seiner Mutter läuft. Die Mutter selbst ist für mich der Inbegriff einer Wüstenstute. Da stellt sich uns eine dreijährige kastanienbraune, absolut korrekte Stute in den Weg und ich halte sie lieb. Sie weicht nicht mehr von uns und versucht uns von den anderen Pferden zu trennen, damit sie uns ganz alleine für sich hat. Klug geht sie hierbei vor und ich schmelze dahin. „He, meine Kostbare, laß mich mal über den anderen Zaun sehen, denn da läuft - ach was - schwebt eine Schimmelstute dahin“. Hansi erklärt der braunen Stute: „Die können Dich nicht mitnehmen - die haben kein Land“.

Hansi erzählt unterdessen munter weiter, daß ihre Stuten erst fünfjährig belegt werden und ihre Hengste erst zum Einsatz kommen, wenn sie geprüft worden sind zum Beispiel auf der Rennbahn. Ziel sollen doch reitbare Nachwuchspferde sein. Und schon haben wir alle Pferde durch. Wir schlendern zum Haus und Bill, der mit dem Golfauto so lieb auf uns gewartet hatte, fährt nun alleine zurück.

Hansi führt uns in ihr Büro und ich halte den Atem an, denn da stehen sie - all die kostbaren alten und neuen Bücher von Hansi. Überall liegen einzelne Schriftstücke, Pedigrees usw. herum. Mittendrin sitze ich nun in dieser Bibliothek für die ich bestimmt ein, zwei oder drei Jahre brauchen würde, um alles zu lesen. Hansi und ich, wir rauchen, rauchen - der arme Bill und der arme Ralf. Bill hat sich nun auch entschuldigt. Ich schäme mich ein wenig, denn wegen mir wird das Gespräch in Deutsch gehalten und das versteht wiederum Bill nicht.

Langsam taue ich etwas auf und stelle Hansi immer mal wieder eine Frage. Ich bekomme Antworten und wenn etwas nicht ganz klar ist, läuft Hansi beschwingt davon, um die entsprechenden Dokumente zu holen. Stutbücher aus aller Welt halte ich für Minuten in meinen Händen; alte Dokumente die belegen, was Hansi beschreibt, hält sie Ralf unter die Nase.

Mir schwirrt der Kopf. Hinzu kommt, daß ich mir blöd vorkomme, weil ich Hansi anfangs oft um Wiederholungen von Worten bitten muß. Das kommt daher, daß Hansi diese Worte auszusprechen weiß, weil sie schon oft Gast sein durfte zum Beispiel in Ägypten. Ralf und ich hingegen kennen nur das geschriebene Wort.

Es ist schon 15.00 Uhr und als Hansi mal kurz den Raum verläßt, fragen wir uns, ob wir uns nun verabschieden sollen, um nicht unhöflich zu erscheinen. Hansi ist gar nicht damit einverstanden, daß wir den Aufbruch starten und lädt uns herzlich ein, bei ihr zu nächtigen. Blitzschnell ist dieses Thema abgehandelt und wir drei stecken unsere Köpfe in ihre Datenbank, die 65.000 Pferde beinhaltet. Ralf, der Hobby-Ahnenforscher sieht aus wie die Maus vor dem Käse. In dieser Datenbank steht bei Gharib „Champion“. Mit vor Begeisterung glänzenden Augen berichtet Hansi von ihrem Besuch in El Zahraa, als sie Gharib im Freisprung locker die 1,60 m überspringen sah. Sofort sah ich das damals in diesem Augenblick gemachte Foto vor mir. Es ist eines meiner drei Lieblingsfotos von Gharib und Hansi war dabei, als es geschossen wurde. Ist es ein Wunder, daß deshalb mein Herz bis zum Hals klopfte?

Natürlich hatten wir auch ein Foto von unserem Anter dabei. Es ist ein Foto, wo unschwer zu erkennen ist, welch eine Hankenbiegung unser Anter hat und wie fein er untertritt. Und Bingo, ich habe das richtige Foto gewählt, welches nicht nur höflichkeitshalber eines Blickes würdig ist. Da Hansi keine neuen deutschen Stutbücher vorliegen, hat sie ihn gleich in ihre Datenbank aufgenommen.

Wir gehen in das Wohnzimmer, essen Salamibrote, sprechen mal über etwas anderes nämlich Politik und genießen den Panoramablick.

Lange halten wir das nicht aus und wir versinken wieder in unsere Araberpferdewelt. Von der Weltpolitik zur Araberpferdepolitik, die es nun mal gibt. Stolz bin ich manchmal und der Ralf merkt es, denn es fallen viele Aussagen/Meinungen die fast auch schon zu Hause Wort für Wort von meiner Seite aus gefallen sind. Manchmal passiert es auch, daß die Meinungen unterschiedlich sind oder es Verständnisschwierigkeiten gibt. Dann sagt Hansi ins englische fallend zu mir „No way darling, no way“ und schon ist sie wieder unterwegs um Bücher oder Dokumente zu holen. Kurz denke ich an die Fragen, die ich mit Ulrike Nagel zusammengestellt habe aber wir plappern alle so munter drauf los und es hätte irgendwie nicht gepaßt, wenn ich den Zettel, auf dem unsere Fragen standen, herausgezogen hätte. Manchmal lachen wir, weil wir am Ende doch das Gleiche meinen. Ein-, zweimal bleibt mein Blick ungläubig. Aber mindestens einhundertmal lernen wir. Selbst sind wir mit der Materie vertraut. Kaum einer wird aber an das Wissen von Hansi herankommen, die sich nicht scheut, all die Länder und deren Archive zu besuchen, um ein Abstammungsfragezeichen zu klären. Als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt erzählt sie davon und zeigt uns entsprechendes Material.

Dann fahren wir nach Hawthorne rein zum Abendessen. Ralf traut seinen Ohren nicht, denn aus den Lautsprechern im Auto kommt die Musik von Freddy Quinn. Das war lustig und Hansi macht uns bei jedem Lied auf mindestens eine Textpassage aufmerksam, die ihr besonders gefällt. Wir kommen in ein typisch amerikanisches Restaurant und ich weiß nicht genau, ob wir nun weiter über die Pferde reden werden. Ralf macht es richtig und spricht mit Bill englisch. Nach dem Essen brechen wir gleich wieder auf zur Serenity Arabian Farms. Dort angekommen erzählt sie Ralf von den alten Lehrern der Reiterei und legt Ralf nahe, dort Unterricht zu nehmen. Wir kommen noch stundenlang von einem Thema zum Anderen und auch über Marbach sprechen wir.

Es ist 23.00 Uhr und Hansi schickt uns ins Bett. Ein wenig peinlich das Ganze, weil wir vergaßen Rücksicht auf unsere Gastgeber zu nehmen. Ein verspieltes Zimmer hat sie uns gegeben. Die Bettdecke ist blumenübersät und es türmen sich die Stofftiere darauf. An den Wänden hängen hübsche Pferdegemälde und bringen mich nicht dazu, abzuschalten. Das Bett ist so weich, daß es mir das Einschlafen fast unmöglich macht. Meine Gedanken sind bei Hansi und ich habe die Feststellung im Kopf, daß wir nie wieder eine Frau wie Hansi kennenlernen werden. Ich grübele darüber nach, warum sie überhaupt Notiz von uns nimmt und bin einfach total aus dem Häuschen, ihr Gast sein zu dürfen. Ralf der Glückliche schläft. Ganz vorsichtig verlasse ich das Bett und stelle mich ans Fenster. Wie faszinierend und strahlend kommt mir dieser Hengst, der in die Ferne sieht, vor. „Wie ist Dein Name?“ Traurig bin ich, weil ich die ganzen Pferdenamen durcheinanderschmeiße. Ich schüttele den Kopf über uns, denn wir haben vor lauter Aufregung und weil wir nicht wußten, ob es Hansi denn recht ist, keine Fotos gemacht. Morgen werden wir das nachholen.

Nach der fast schlaflosen Nacht erwache ich am Morgen und bin übelst drauf. Ralf teilt mir gleich mit, daß es regnet. Als wir uns alle im Wohnzimmer treffen, ist es 7.00 Uhr. Nicht sehr gesprächig schauen wir hinaus in den Regen auf den McMeekin Lake ausgestattet mit Salamibroten, Kaffee und Orangensaft. Dann sehen wir alle auf den großen Bildschirm des Fernsehers, wo der Wetterkanal läuft. Ein großer Teil Floridas hängt unter einer großen Regendecke. Hansi lacht und meint, daß sie ja nun unser Bett nicht abzuziehen bräuchte, denn bei dem Wetter sollen wir keinesfalls unsere Floridarundreise fortsetzen. Sie bietet uns ihr Gästehaus an und möchte Ralf auf jeden ihrer Hengste setzen zwecks Reitunterricht. Wir vereinbaren dann aber, daß wir mal bis 12.00 Uhr abwarten werden, um zu sehen, wie es dann mit dem Wetter aussieht. Zuerst einmal wollen wir aber die Pferde fotografieren. Hansi sieht deshalb gar nicht so glücklich aus, weil die Pferde durch den Regen nicht sehr fotogen sind. Wir wollen es trotzdem versuchen. Als wir den Pferden, die am Vortag im Sonnenlicht so schön ausgesehen haben, nun im strömendem Regen gegenüberstehen, bringen wir es nicht fertig, die Kamera zu zücken. Wir gehen aber noch einmal zu jedem einzelnen Pferd auf dem Gestüt. Dann aber nix wie zurück ins Haus, wo wir Hansi mitteilen, daß man bei diesem Wetter wirklich keine Fotos machen kann.

Wir reden wieder über die Pferde, und Hansi sagt, daß sie charakterlich ein Pferd möchte, welches sie im Notfall verteidigt und mitdenkt und kein Pferd welches zum Beispiel dem Milchmann gehört und bei der Auslieferung an einem Haus stehen bleibt, wo der Kunde schon vor Monaten ausgezogen ist. Dann frage ich Hansi nach ihrem Lebensweg, der sich so gestaltet hat, wie ich es nur von Romanen her kenne. Hansi ist nicht irgendeine Frau, die Bingo spielt, nein, wenn sie spielt, dann Poker und sie gibt ihr Herzblut für das asile Pferd. Für dieses Pferd wird sie bis zu ihrem letzten Atemzug alles geben und so lange wird sie auch kämpfen, daß die asilen Pferde nicht zu Vorgartenschönheiten verkommen werden.

Es regnet zwar immer noch, aber wir können den Abschied nicht länger hinausschieben, weil wir die letzten drei Tage in Key Largo verbringen werden und das Zimmer haben wir schon von Deutschland aus gebucht. Hansi teilt uns noch mit, daß wenn wir Hilfe bräuchten, wir sie anrufen sollen.

Zum Abschied bekommen wir Geschenke und mir stehen die Tränen in den Augen darüber. Wir umarmen uns alle und hoffen, daß unser aller Wunsch sich erfüllt und wir uns wiedersehen werden.
15.01.2018 02:00 AM
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Susanne Bösche Offline
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Beiträge: 242
Registriert seit: Apr 2011
Beitrag: #3
RE: Hanna Luise Heck-Melnyk 01.06.1931 – 14.01.2018
Danke, liebe Rosi, für Deine persönlichen Erinnerungen an Hansi Heck!
15.01.2018 09:50 AM
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Anja B. Offline
Senior Member

Beiträge: 303
Registriert seit: May 2011
Beitrag: #4
RE: Hanna Luise Heck-Melnyk 01.06.1931 – 14.01.2018
Sehr schön geschrieben Rosi!

[Bild: trauer00094.gif]
18.01.2018 07:50 PM
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Nijamin Offline
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Beiträge: 77
Registriert seit: Oct 2014
Beitrag: #5
RE: Hanna Luise Heck-Melnyk 01.06.1931 – 14.01.2018
Ruhen Sie in Frieden Frau Heck!
In Respekt werde ich Ihnen der Lebensleistung für den Ägypter, Asil Araber gedenken!



Den WAHO anerkannten Araber der nicht ägyptisch, asil ist, als Partbred zu bezeichnen, kann ich irgendwe nachvollziehen. Was war aber mit Exochorda? Rufmord! Den Vorhang dafür hast Du im Forum mal gelüftet Rosi. Danke. Danke auch für den Nachruf an Frau Heck. Ein bisschen wehmütig bin ich. Wahrscheinlich sind Araberneulinge dazu gekommen, die gar nicht wissen, wer sie war – die nichts über die streitbaren Diskussionen wissen. Eine neue Araberepoche bricht nun an.
19.01.2018 01:31 PM
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Rosi Straub Offline
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Beiträge: 2.310
Registriert seit: Feb 2011
Beitrag: #6
RE: Hanna Luise Heck-Melnyk 01.06.1931 – 14.01.2018
Ich bekomme Mails wegen Hansi in denen ich Begegnungen mit ihr geschildert bekomme. Hauptpunkt ist aber, daß Oliver Wibihal & Aleksi Busch SE.com verkauft haben und es nicht mehr am Netz ist, weil keiner mehr nachlesen kann, was Hansi geschrieben hat. Sie sind traurig, daß sie nicht mehr den Spuren von Hansi folgen können.
Rein wirtschaftlich gesehen, war es ein schlauer Schachzug von O&A SE.com vor dem Forensterben zu verkaufen. Das Forensterben ist gegenwärtig ob Hunde-, Katzen- usw. Foren, denn es hat alle getroffen.
Für leidenschaftliche Araberliebhaber ist Wirtschaftlichkeit kein Argument. Auch für mich nicht, denn mit dem Verkauf von SE.com wurde das größte Buch, welches je über Straight Egyptians geschrieben wurde, geschlossen.
Jerel and Daphne haben 2009 SE.com gekauft. Jerel hatte nette Gedanken für das Forum aber es funktionierte nicht so, wie unter O&A und dann kam es vom Netz, so daß man nicht einmal mehr nachlesen kann.
Hansi hat SE.com geliebt!
Wir haben damals alle von SE.com profitiert - sind weltweit näher zusammen gerückt.
Eigentlich wollte Hansi eine Biografie schreiben. Ich hoffe, sie hat es wahr gemacht!
20.01.2018 02:10 PM
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Andy Offline
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Beiträge: 209
Registriert seit: Sep 2012
Beitrag: #7
RE: Hanna Luise Heck-Melnyk 01.06.1931 – 14.01.2018
R.I.P H A N S I

Hansi hat gespalten und vereint.
Die Asil-Leute hat sie versucht zusammen zu halten.
Ihre Araber-Datenbank haben Scherlings. Da hat sie viel Arbeit rein gesteckt.
Hansi stand gerne in der Öffentlichkeit und ich winke ihr noch mal zu.
20.01.2018 09:41 PM
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